Recht | Losvergaberechner
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Mittelstandsgerechte Losvergabe

Der Mittelstandsschutz ist zwar gesetzlich verankert und verpflichtet öffentliche Auftraggeber zur Losaufteilung. Doch die Vergabestellen überlegen nicht gezielt, wo genau die Hebel anzusetzen sind, um den Mittelstand mehr als bisher zum Zuge kommen zu lassen. Mit dieser Problematik befasst sich eine Studie, die von den Auftragsberatungsstellen in Deutschland im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde. Immer die Erkenntnis im Blick, dass eine Losaufteilung nur Sinn macht, wenn dadurch mittelständische Unternehmen tatsächlich größere Chancen auf einen Vergabezuschlag haben.
Der Loszuschnitt muss sich daran orientieren, dass einzelne Lose des Auftrages für ein typisches mittelständisches Unternehmen des konkreten Marktes zugänglich sind. Für Vergabestellen ist es äußerst schwierig, das typische mittelständische Unternehmen einer bestimmten Branche zu identifizieren und dann zu bestimmen, welches Auftragsvolumen von diesem Unternehmen gestemmt werden kann. Hier setzt die Studie an: Ergebnis ist eine Berechnungshilfe, die dem Auftraggeber aufgrund nur weniger Angaben wie Auftragsvolumen und Leistungszeit eine mittelstandsfreundliche Losgröße "auswirft". Die Daten, die der Berechnungshilfe zugrunde liegen, liefert das Statistische Bundesamt. Die Berechnungshilfe soll zur Anwendung empfohlen werden.
In der nachfolgend Datei des Informationsschreibens des BMWi sind die aufgeführten Links zu den einzelnen Unterlagen sowie der Link zur Homepage des BMWi zu finden.

 Erlass Informationsschreiben des BMWi
Hier finden Sie weitere Informationen und können sich die Berechnungshilfe herunterladen : Berücksichtigung mittelständischer Interessen