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Juni 2024: Veröffentlichungen an Pflichtbekanntmachungsplattform HAD und BKMS

Seit Oktober 2023 sehen die Bekanntmachungsmuster aufgrund ihrer neuen Datenstruktur (eForms) verändert aus. Zudem gibt es neue Datenfelder, die zum Teil verpflichtend auszufüllen sind. Für alle Vergabeverfahren, die bekannt zu machen sind, gibt es neue Wege zur Veröffentlichung.
Auf einer neu eingerichteten Plattform „Datenservice Öffentlicher Einkauf“ (DÖE) werden Bekanntmachungsdaten aus öffentlichen Ausschreibungen bundesweit zentral zusammengeführt und fortlaufend aktualisiert. Ein damit verbundener Vermittlungsdienst zum DÖE empfängt alle auf TED (EU-weite Verfahren) zu veröffentlichenden und nationale Bekanntmachungen und übermittelt diese weiter. Das heißt, EU-weite Bekanntmachungen werden validiert und an den sogenannten eSender-Hub weitergeleitet. Unterschwellige Vergaben werden nach Validierung direkt an den Bekanntmachungsservice (BKMS) übermittelt. Im Einzelnen:
1. EU-weite Bekanntmachungen:
Über eine Schnittstelle übermittelt die jeweils vom Auftraggeber gewählte e-Vergabeplattform direkt an den BKMS (über den DÖE) sowie an die HAD. Fehlt eine Schnittstelle zur direkten Weiterleitung an die HAD, holt sich die HAD die jeweilige Veröffentlichung vom BKMS über den Vermittlungsdienst, , sofern die Vergabestelle die Kennung/Fassung der Bekanntmachung der HAD übermittelt.
https://www.had.de/vergabestellen-euimport.html

2. Nationale Bekanntmachungen:
a) Elektronische Verfahren: Über eine Schnittstelle übermittelt die jeweils vom Auftraggeber gewählte e-Vergabeplattform direkt an den BKMS (über den DÖE) sowie an die HAD. Fehlt eine Schnittstelle zur direkten Weiterleitung an die HAD, muss die Vergabestelle die Bekanntmachung über die HAD-Erfassungssoftware nacherfassen und versenden.
b) Papierverfahren: Ausfüllen des jeweiligen Bekanntmachungsmuster auf der HAD. Eine Weiterleitung an den BKMS erfolgt nach Wahl des Nutzers durch individuelle Eingabe (Befehl: „Weiterleitung an ‚bund.de‘ “). Der BKMS holt sich entsprechend Bekanntmachungen ab.

Für Fragen steht Ihnen die Auftragsberatungsstelle Hessen jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Juni 2024: Erklärfilm zur Präqualifizierung

Die öffentliche Hand vergibt pro Jahr Aufträge in Höhe von ca. 50 Milliarden Euro bundesweit an die Privatwirtschaft. Viele Betriebe scheuen jedoch den bürokratischen Aufwand, der mit der Beteiligung an einer öffentlichen Ausschreibung verbunden ist: das Einreichen von Erklärungen zur Eignung und andere Nachweise. Die Präqualifizierung bietet den Unternehmen eine unbürokratische und ressourcenschonende Alternative.
In unserem neuen Erklärfilm erfahren Sie, was eine Präqualifizierung ist und welche Vorteile sie Ihnen bietet.

Juni 2024: Unterstützung bei Planung und Durchführung Kommunale Wärmeplanung

Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) der Deutschen Energie-Agentur hat für Kommunen Unterstützungsangebote für die Vorbereitung und Durchführung ihrer Wärmeplanung veröffentlicht. Seit diesem Jahr ist das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (Wärmeplanungsgesetz, WPG) in Kraft.
Durch das Wärmeplanungsgesetz (WPG) sind Kommunen in Deutschland seit 2024 verpflichtet, die Wärmeversorgung auf klimaneutrale Quellen umzustellen. Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnenden müssen bis Mitte Juni 2026 einen Kommunalen Wärmeplan (KWP) erstellen, kleinere Kommunen bis Mitte 2028. Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) bietet Werkzeuge an, die Kommunen in der Vorbereitung und Durchführung ihrer Wärmeplanung unterstützen.
Links zu den einzelnen Hilfestellungen:
KWW Musterleistungsverzeichnis
KWW Datenkompass

Mai 2024: Interessenbekundungsverfahren (IBV) für Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger, die aufgrund ihres Bescheides verpflichtet sind, ein IBV durchzuführen, sollen im Freifeld "Sonstige Angaben" angeben, dass es sich bei vorliegender Bekanntmachung um ein IBV und nicht um einen Teilnahmewettbewerb handelt.
Diese Möglichkeit der Abweichung von geltendem Recht, gilt ausschließlich für Zuwendungsempfänger, die die alte Rechtslage beachten müssen.

Januar 2024: Nationale Wertgrenzen in Hessen

Bitte beachten Sie die aktualisierte Wertgrenzentabelle:

Wertgrenzentabelle Hessen

Koalitionsvertrag in Hessen ist unterschrieben

Dezember 2023: CDU und SPD haben den Koalitionsvertrag für ihr Regierungsbündnis in Hessen unterschrieben. Ausführungen zum Thema Vergaberecht ab Seite 97 ff. Entwurf des Koalltionsvertrages

HAD-Schnittstelle steht grundsätzlich eVergabe-Anbietern zur Verfügung

Die Auftragsberatungsstelle Hessen e. V. als Betreiberin der HAD bietet allen Betreibern von eVergabe-Plattformen die HAD-Schnittstelle an. Öffentliche Auftraggeber können somit bei der Durchführung von elektronischen Vergaben die HAD als verpflichtende Bekanntmachungsplattform in Hessen nutzen.